Balthasar Neumann

 

 

Das Panzeraufklärungsbataillon 12 war in der Balthasar-Neumann-Kaserne in Ebern untergebracht.

 

Der Namensgeber, Balthasar Neumann, war Baumeister und Ingenieur und lebte von 1687 bis 1753. Er war einer der maßgeblichen deutschen Barockarchitekten. Neumann wurde nach seiner Ausbildung als Gießergeselle und nach seiner Ernennung zum Feldingenieur 1719 fürstbischöflicher Baudirektor in Würzburg. Er verband als Meister der Innenraumgestaltung, der er vor der Gestaltung der Fassaden den Vorrang gab, künstlerische Erfindungskraft mit technischer Kühnheit. So übertraf die Weite der Treppenhauswölbung seines Würzburgers Residenzbaus alles bisher für möglich Gehaltene. Für seine Kirchenbauten bevorzugte er Ovalformen, die mit ihren komplizierten Überschneidungen einen Ausgleich zwischen Lang- und Zentralbau bewirkten. Neumann leitete Festungs-, Straßen,- Brücken und Wasserbauten und war als hervorragender Kenner der europäischen Architektur Lehrer der Baukunst an der Universität Würzburg.

 

Hauptwerke Balthasar Neumanns sind:
Residenz in Würzburg 1720 - 1744
Treppenhäuser in Bruchsal 1731 (1945 zerstört)
Treppenhäuser in Brühl 1743 - 1748
Pfarr- und Wallfahrtskirche in Gößweinstein 1730 - 1739
Dominikanerkirche in Würzburg 1741
Wallfahrtskirche in Vierzehnheiligen 1743 - 1772
Abteikirche von Neresheim 1749 - 1792

 

Das Wappen Balthasar Neumanns 1712: